Themen

Bei dem WLMW geht es um Fragen wie:

Wie möchte ich l(i)eben, wohnen, arbeiten. Und warum?

Welche Alternativen kann ich leben, wenn ich das normative Kleinfamilienmodell nicht leben kann und/oder will? Wie machen das andere ganz konkret und wie geht’s ihnen damit?

Welche Geschlechterrollen möchte ich hinterfragen und selbst (nicht) leben? Wie kann ich jüngere Menschen unterstützen, trotz dominanter gesellschaftlicher geschlechtlicher Zuschreibungen ihr eigenes Selbstverständnis zu entwickeln und zu leben?

Wer fühlt sich zuständig für die Begleitung junger Menschen? Wie lange, wie verlässlich und wie oft? Und was gibt es alles für Möglichkeiten? Wie kann ich eigentlich Kids mitteilen, was mir wichtig ist? Wie mit ihnen gemeinsam Erfahrungen sammeln, lernen und wachsen? Was macht der Einfluss von Kindergarten und Schule – und wie kann das anders gehen? Welche Macht habe ich als „Erwachsene_r“ gegenüber einem „Kind“? Wie kann ich verantwortungsvoll damit umgehen? Wie kann ich jüngere Menschen bestärken und sie einbeziehen, ohne sie zu überfordern?

Wie kann ich in meinem Alltag eine rassismuskritische Haltung leben? Welche rassistischen Strukturen, Erfahrungen und Einstellungen wirken – offen oder unbewusst – in meinem Leben? Wo und wie reproduziere ich sie?

Und wie kann ich mit Kindern leben und (weiter) Teil von politischen Strukturen sein? Wie müsste diese sein, damit auch Kinder und ihre Bezugspersonen darin Platz haben?

Wie können wir aus einem solidarischen Grundverständnis heraus gemeinsam Verantwortung füreinander übernehmen? Was ist ein geeigneter Rahmen, um Alternativen zur herrschenden Ordnung zu schaffen und wie können wir den täglichen Aufstand organisieren?

Das Camp lebt von euren Themen, Ideen, Gesprächsrunden, Workshopangeboten, Diskussionsbeiträgen, Fragen usw. Wir freuen uns schon auf das alles – und auf euch!